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Celtic Ornament

Nordirland

Alle Fotos stammen von meiner Fahrradtour 1997 mit Kai und Nadine und 1998 mit Kai
Die Fotos wurden gescannt von und bei Kai. Danke, Kai :)

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INHALT


CAUSEWAY COAST

Causeway Coast bezeichnet die Küste zwischen Dunluce Castle und dem Giants Causeway in Nordirland, County Antrim. Sie wird gekennzeichnet durch Basaltsteine die wie von Menschenhand gehauen zu sein scheinen.
Die Küste entlang schlängelt sich eine für Fahrradfahrer sehr gut zu befahrene Straße und so erreicht man aus Richtung (London)Derry kommend zuerst das Dunluce Castle.
Eine sehr schöne Burgruine die im Laufe der Jahrhunderte mehrmals den Besitzer wechselte, denn die Nordküste Irlands war immer besonders stark den Angriffen von Wikingern und Normannen ausgesetzt.
Weiter Richtung Westen kann der Kenner sich die älteste Destillery der Welt für Whiskey ansehen, die Bushmills Destillery.
Ist man mit dem Fahrrad unterwegs geht's nach einer entsprechenden Pause weiter zum Giants Causeway. Hier wird die Causeway Coast zu einem riesigen Strand der polygonen Basaltsteine.
Dies ist einer der wenigen wirklich mit Touristen überlaufenen Orte Irlands, aber trotzdem sehr sehenswert.
Aber auch das innere des Nordens bietet seinen Reiz, wir haben eines Tages in einem Hostel Stopp gemacht, das mal eine Flachsmühle gewesen ist. Betrieben wurde es von "Herrman the German"
Hostels sind im Gegensatz zu Jugendherbergen privat betriebene Unterkünfte in denen man die schrägsten Sachen erleben und die schrägsten Leute kennen lernen kann. Die Unterkunft ist günstig, in Mehrbetträumen haben auch die katholischen Iren kein Problem mit vermischten Geschlechtern. Das Outfit lässt manchmal zu wünschen übrig, gehört aber zum Flair.
Nach all diesen schönen Erlebnissen und der ländlichen Ruhe muss man in diesem ehemals vom Bürgerkrieg zerfurchten Teil Irlands aber auch Belfast gesehen haben.

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Dunluce Castle. Einst auch Herberge für den Kapitän der spanischen Galeone Girona dessen Schiff nach der Schlacht bei Trafalgar auf der Flucht vor den Engländern an der rauen Küste Irlands sank. Überhaupt liegen eine Menge Wracks der Armada vor den Küsten Irlands, da die entkommenen Spanier den Weg um Irland als Fluchtweg wählten, jedoch die raue Irische See unterschätzt hatten und ihre Anker frühzeitig nach einem Angriff der Englischen Flotte gekappt hatten. Die hohen Spanier genossen den Schutz des Irischen Adels der sie an den Engländern vorbei wieder nach Spanien zu schmuggeln versuchte, da er sich dafür Unterstützung im Kampf gegen die Engländer erhoffte.

Es wird erzählt, daß der Küchentrakt just an einem Weihnachtsabend mitsamt dem Küchenpersonal und dem Weihnachtsschmaus ins Meer stürzte.

Es wird erzählt, dass der Küchentrakt just an einem Weihnachtsabend mitsamt dem Küchenpersonal und dem Weihnachtsschmaus ins Meer stürzte.

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Der Giants Causeway. Die Steine sind natürlichen Ursprungs, es geht jedoch die Sage, dass dereinst der Riese Finn McCool diesen Weg baute um trockenen Fußes zu seiner Geliebten auf die, der die Küste vorgelagerten, Insel Rathlin Island zu kommen.

Na, das ist doch ein Trio, ne ?

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Auf der oben erwähnten Insel liegt übrigens auch die Höhle von Robert the Bruce (Na, Braveheart nicht gesehen?) der sich dort vor den Engländer versteckte. Dem späteren König Schottlands wurde übrigens auch von den Iren die Krone angeboten, er lehnte jedoch ab.

Was meint Ihr wie schwer das war, da so wenig Leute wie möglich aufs Foto zu bekommen

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Und no emmal

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Flaxmill Hostel bei Dungiven. Ab und zu findet man auch so lauschige Plätzchen für 4 Pfund die Nacht. Da bleibt man doch glatt noch zwei Tage länger.

"Herrman the German" hätte uns am liebsten zum arbeiten eingespannt, wir haben aber lieber relaxed und uns es in seinem Wintergarten gemütlich gemacht. Wir hatten schließlich Urlaub

"Herrman the German" hätte uns am liebsten zum arbeiten eingespannt, wir haben aber lieber relaxed und uns es in seinem Wintergarten gemütlich gemacht. Wir hatten schließlich Urlaub

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BELFAST

Viele Leute die "Nordirland" hören, denken sofort an Mord, Bomben und so weiter.
Das Schlimme ist, dass sie Recht haben, zumindest hatten, bis vor kurzem.
Man muss die Dinge nur viel differenzierter sehen. Wie Ihr schon gesehen habt, ist der Norden ein genauso schöner Teil wie der Rest Irlands, und die Leute sind genauso freundlich und gehen ihrem normalen Tageswerk nach.
Aber dann kommt man plötzlich durch ein wunderschönes Dorf mit vielleicht 40 Häusern wovon die eine Hälfte auf einer Seite einer Mauer, und die Andere auf der anderen Seite ist. Katholiken und Protestanten schirmen sich zum Teil vollkommen ab. Das hat auch seine Vorteile, wenn man zum Beispiel an die Oraniermärsche in Portadown denkt.
Im Radio kann man immer wieder von gezielten Anschlägen hören, und wenn es da um den finalen Kopfschuss bei einem protestantischen Mädchen geht, das mit einem Katholiken befreundet ist. Bomben explodieren auch oft, nur bei uns in Deutschland hört man nur davon, wenn es medienwirksam zu verarbeiten ist. Meist warnen die IRA oder ihr protestantischer Gegenpart, die UVF (Ulster Volunteer Force) vor den Anschlägen, so dass meist nur die Kasernen und Polizeistationen, oder halt katholische Treffs zu Bruch gehen.
Schreckliches Gegenbeispiel war der Anschlag von Omagh 1998, als die Attentäter durch einen Täuschungsanruf die Menschen noch in Richtung der Bombe drängten.
Ebenso wie in Nordirland verhält es sich auch in Belfast, der Stadt die uns meist nur schwarz-weiß in Erinnerung kommt. Sie hat eine wunderschöne Uni, an der viele junge Iren und Ausländer studieren, ein florierendes Nachtleben, aber auch Polizeiwagen die wie Panzer aussehen und die reinen Religionsviertel.
Vom Hostel aus kann man eine Taxitour buchen, der Fahrer erzählt dann über Geschichte und fährt einen an die sehenswerten Orte Belfasts.
Dazu gehören vor allen Dingen die zahlreichen Häusermalereien, mit denen sich die Interessengruppen Gehör verschaffen wollen. Interessant dabei ist, dass die katholischen Malerein meist friedlich sind, die protestantischen jedoch höchst martialisch. Eine solche ist unten aufgeführt.

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Eine Wandmalerei der protestantischen Ulster Volunteer Force. Sie in Nacht und Nebel Aktionen mit Farbbomben zu beschmeißen, wie hier geschehen, ist ein Selbstmordkommando.

So sieht in Belfasts Religionsgeteilten Vierteln jede zweite Wand aus, die Protestanten haben da anscheinen eine besondere Art der Bemalung entwickelt. Während sich die Katholike auf Ablehnung gegenüber den Oraniermärschen und der Ehrung gefallener Helden konzentrieren, sieht man von UVF und UFF (Ulster Freedom Fighters) vor allen Dingen Solche Bilder.

So sieht in Belfasts Religionsgeteilten Vierteln jede zweite Wand aus, die Protestanten haben da anscheinen eine besondere Art der Bemalung entwickelt. Während sich die Katholiken auf Ablehnung gegenüber den Oraniermärschen und der Ehrung gefallener Helden konzentrieren, sieht man von UVF und UFF (Ulster Freedom Fighters) vor allen Dingen Solche Bilder.

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