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Berliner Sängergruppe mit traditionellem und modernem Repertoire.

 

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INHALT

Die Opis
"vom Feinsten"

12 Euro
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NEWS

16.12.2007
Unser Forum- als auch der Gästebuchanbieter haben ihren Service eingestellt. Dementsprechend wird es diesen "tausendfach" genutzten Service auf unserer Webseite (zunächst) nicht mehr geben.

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TERMINE

keine Termine zur Zeit - Die Rabenstein-Termine findet ihr auf der Rabensteinseite.

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BIOGRAPHIE

Die Opis sind eine Berliner Sängergruppen von 11 Leuten aus dem Bündischen oder dem damit Verbundenen. Attila, Bernard (Bernd), Dose, Jusch, Marco (Matte), Nils (Nülle), Nils (Nili), Philipp (Fips), Sven, Thorsten (Telekom) und Thorsten (Hotte).

Wir haben uns zusammengefunden um ein wenig gute Musik zu machen, und auch sonst die Sonntage (da treffen wir uns regelmäßig) irgendwie sinnvoll über die Bühne zu bringen. Mit der Zeit hat sich das so weit entwickelt, dass wir an Singewettstreiten teilnehmen und auch kleinere und größere Auftritte machen. Wer Interesse hat uns zu buchen kann sich unter Kontakt an uns wenden.

DIE GESCHICHTE DER OPIS

 Die Geschichte der Opis währt nun schon eine lange Zeit – länger als mancher vermuten würde. Viele Mitglieder kamen und gingen und ich selbst habe Mühe, die korrekte Reihenfolge und all die herzlichen kleinen und großen Geschichten in der richtigen Reihenfolge zu erinnern.

Deshalb ist diese Chronik auch als Anfang einer Erzählung gedacht, die mit der Zeit beständig wachsen wird. Für jegliche Anmerkung und Verbesserung (insbesondere der Jahreszahlen) bin ich dankbar, behalte mir allerdings einige stilistische Frechheiten vor...

Gründung

Es begann im Spätsommer des Jahres 1995, als die damals noch wenig miteinander bekannten Musiker aus bündischen Kreisen sich in einer Kneipe trafen, die inzwischen glücklicherweise schon verschwunden ist (der Zahn der Zeit hat schließlich auch das Gardé verschlungen). Wir belustigten uns an der Nachricht, dass Unbekannte die Schindeln auf dem Dach des burgundischen Stammesheimes so gegen neue ausgetauscht hatten, dass vage die Form eines Keltenkreuzes zu erkennen war...

An diesem Abend sprach mich Bolle an, ob wir nicht, wie kürzlich spontan geschehen, uns in trauter Runde mit ein paar Musikern in meiner Heimstätte treffen wollen, um unser Liedgut gegenseitig zu erweitern und zu verbessern. Mit von der Partie waren Heiko, Philipp, Attila und ich.

Eine Woche später trafen wir uns (es war auch damals schon ein Sonntag) und legten die Grundsteine für das, was heute als die OPIS bekannt ist. Es sollte ein lockerer Sängerkreis werden, der, ausschließlich männlich, bündisches Liedgut pflegt und durch Stimmbildung und instrumentale Erweiterung aufbessert. Insgeheim war es wohl der unausgesprochene Wunsch in uns, das Liebste am Pfadfinderleben – das Singen – zu erhalten, denn es kündigte sich bereits die Dämmerung unserer aktiven Zeit an. Der Name „OPIS“ wurde übrigens ursprünglich als Spitzname für die keltische Rovergruppe verwendet, da diese sich auf einer Herbstfahrt einige Bequemlichkeiten zuviel geleistet hatte. Ich muss zugeben, dass meine Bequemlichkeit besonders hervorstach und so bin ich vielleicht ungewollt Urheber des seltsamsten Gruppennamens neben „THE POLICE“...

Bald entdeckten wir, dass wir uns auf ein breites Liedgut stützen konnten, da wir die Gesangstraditionen verschiedener Stämme mit einbrachten und mit Heiko und Attila auch Erinnerungen an Lieder auflebten, die ich nur noch als tote Texte in Liederbüchern kennen gelernt hatte. Auch instrumental war von Anfang an viel los, da Bolle und Attila ihre Celli mitbrachten.

Unser erster Auftritt fand zur Rabenstein 1996 statt: „Der Wind Bosnischer Berge“ mit Gitarren und Cellobegleitung – damals noch nicht in Konkurrenz, da wir bis zum Schluss nicht wussten, ob wir bei der ganzen Organisation noch Zeit für den Auftritt hätten (das hat sich auch bis heute nicht geändert). Damals allerdings war dies nur als Ausnahme gedacht, die Entscheidung, regelmäßige Auftritte wahrzunehmen, kam erst viel später.

Attila redete ununterbrochen vom Segelboot seiner Familie in Griechenland, was schließlich dazu führte, dass wir im Sommer 1996 (die Rabenstein war in diesem Jahr noch im März) gemeinsam gen Samos flogen, um Bekanntschaft mit den rauen Winden der Kykladen zu machen. Als Verstärkung waren Sven und Aristo gedacht. Sven sagt kurzfristig ab und so kam sehr kurzfristig Thorsten mit. Ich entdeckte meine Schwäche für die See und die Schwäche meines Magens auf  See.

Nach der Segelfahrt erschien eines Abends Thorsten vor meiner Tür: „Hallo, ich dachte ich komme mal zum  Singen vorbei. Ich habe auch ein paar Lieder mitgebracht.“ „Die Opis treffen sich heute leider nicht. Aber schön dass Du da bist, komm rein!“ – So war Thorsten auch damals schon Opfer widriger Termininformationen.

Thorsten war das erste Mitglied unter uns, das das jahrelange Fahrtenleben nicht kennen gelernt hatte. An seinem Hang zur Musik änderte das aber nichts und durch ihn kamen und kommen neue Elemente in unseren Kreis. Er war es, der Niveau in die Sache brachte, indem er uns Kopien aus dem Möricke-Chorbuch vorlegte und wir den halben Winter hindurch Hugo-Diestler-Interpretationen sangen.

Das Jahr 1996 endete mit einer kleinen Weihnachtsfeier zur  heiligen Nacht im Anbau. Ich entfachte zu Feier des Tages den Kamin, was zur Folge hatte, dass die ganze Mannschaft geräuchert wurde. Trotzdem wurde hier die andauernde Tradition geboren, das Weihnachtsfest mit gemeinsamem Singenausklingen zu lassen.

Dieses Jahr war der erste Höhepunkt des OPI-Daseins. Nun folgten einige Veränderungen und viele neue Gesichter...

Neuformierung

Im Jahr 1997 stand der 18. Geburtstag des Stammes Kelten und damit verbunden eine große Feier an. In dieser Zeit geschah es auch, dass Heiko sich aus seiner aktiven Zeit endgültig zurückzog, um sich Familie und Firma widmen zu können. Er verließ die OPIS, nahm aber weiterhin and der Organisation der Rabenstein teil.

In Vorbereitung auf das Keltenfest tat sich Robert bei den OPIS um, verließ die Gruppe aber bald wieder. Bolle kehrte nun dem ganzen bündischen Leben den Rücken, verließ die OPIS und ward nie mehr gesehen (abgesehen von einer Party in der Hafenbar). Schon zu dieser Zeit tat sich Sven hin und wieder bei den OPIS um, trat der Gruppe aber erst später endgültig bei.

Es war Dose, der sich als nächstes Mitglied zu uns gesellte, was eine glückliche Fügung war, denn allmählich war der Überhang an Kelten in der Gruppe zu spüren. Doses Vorliebe für Irish Folk fand auch im Liedbestand der OPIS seinen Platz. Nicht zu untertreiben ist sein ausgeprägter Sportsgeist, der neben ausgeprägt schlechter Laune (wenn Herta BSC verloren hatte) und ausgeprägt guter Laune (wenn Herta gewonnen hatte) den OPIS gut organisierte WM-Grillfeste bescherte.

Um die entstandenen Lücken weiter zu schließen, aber auch, um ihn näher an den erweiterten Liedschatz zu bringen, zogen wir Nils als bislang jüngstes Mitglied hinzu. Nils war eine starke stimmliche Verstärkung und brachte neben einer weiteren Gitarre (Autodidakt!) den nötigen Kontakt in die aktive Pfadfinderzunft wieder – einen Einfluss, den die OPIS dringend brauchten. Mit ihm wurde die Ader in den sich ständig wandelnden Liedschatz der Bündischen wieder durchblutet.

Irgendwann danach, es wird wohl schon 1998 gewesen sein, stellte Sven fest, dass es nun Zeit sei, seiner Berufung als Sänger zu folgen. An seinem stimmlichen Organ war nie ein Zweifel (in der Diskussion über die anderen Organe scheiden sich die Geister...), doch die wahre Entdeckung war sein Gespür für Performance, was dazu führte, dass sie OPIS heute auf der Bühne mit irrem Lächeln und Schweißperlen auf der Stirn den Beginn seiner „gut vorbereiteten Ansagen“ erwarten. Sven ist insbesondere dem berlinischen Liedjut angetraut und wir verdanken ihm diese traditionsreichen Lieder in unserem Repertoire, die inzwischen zu einem Markenzeichen der OPIS geworden sind.

Im Wechsel der Personen wagten wir einen Blick in die Zukunft. Um die neuen Mitglieder auf den neuesten Stand zu bringen, aber auch, um die ewig umherfliegenden Liedtexte zu erhalten, wurden die ersten Ansätze des OPI-Ordners geschaffen, des Heiligtums, das (fast) alle von uns zusammengetragenen Lieder in Kopie bereithält.

Im Sommer 1998 kam es zu einem fröhlichen Singen in der Weinschänke (nicht zu verwechseln mit der regelmäßig von den OPIS frequentierten Weinschmiede), das auch vor Publikum stattfand. In diesem Zusammenhang kam es zu heißen Diskussionen und Thorsten forcierte schließlich die Grundsatzentscheidung, solche Auftritte regelmäßig stattfinden zu lassen und sich auch auf die bekannten Sängerfeste vorzubereiten.

Mit dieser Vorgabe traten wir 1999 das erste Mal szum Wettstreit des Zugvogel-Sängerfestes bei Ottenstein an. Eine gewagte Mischung aus „Der Gärtner“ und „Willie Taylor“, die wir beide ohne instrumentelle Begleitung sangen, war unsere erste Interpretation der Frühlingsgefühle auf diesem Fest.

In diesem Frühjahr zog ich aus dem Anbau aus. Attila wurde mein Nachmieter und somit neuer Gastgeber für die regelmäßigen Treffen unserer Sänger.

Im Sommer hätten wir beinahe Thorsten verloren, denn eine große Welle spülte ihn halb von Attilas Segelboot und wollte ihn in die Tiefe reißen – er widerstand!

In dieser Zeit trat Marco in unsere Mitte. Er war das erste Mitglied, das nie etwas mit der bündischen Zeit zu tun hatte. Marcos musikalischer Hintergrund war ein ganz anderer, düsterer – aber auch er war von der Musik geprägt und großer Segelfreund, was bald nachhaltige Folgen haben sollte.

Die Rabenstein etablierte sich nach einigen Einbrüchen als kleines, aber feines Sängerfest. Die OPIS wollten ihren Teil dazu beitragen und so sangen wir in diesem Jahr, dem allgemeinen Trend zum Pop folgend, „The Lonesome Stuntman“ (bekannt aus der Kultserie „Ein Colt für alle Fälle“) und „Zickenschulzes Hochzeit“ – inzwischen ein Klassiker in unserem Repertoire. Als instrumentelle Ergänzung wählten wir eine Nasenpfeife, die Attila wie kein zweiter Mensch beherrscht. Marco war mit von der Partie und tat sich vor wie hinter der Theke so aktiv um, dass er fast zusammengebrochen wäre.

Doch vor dem Jahresende war er wieder fit. Er organisierte einen Auftritt zur Weihnachtsfeier seines Segelclubs; dort wurden wir als die „Weihnachts-Opis“ angekündigt. Erstmals bereiteten wir einen längeren Auftritt mit mehreren Sets und Aufteilungen vor. Etwas unsicher und sehr niedlich in Fischerhemden gekleidet traten wir auf - nicht sicher, ob diese Leute mit dem bündischen Segelliedgut etwas anzufangen wüssten. Doch unsere Sorge war unbegründet: Es wurde ein Riesenspaß und der Beginn einer ganzen Kette von Auftritten, die bis heute mit großer Freude von den Seglern aufgenommen werden.

Die Weihnachtsfeier fand dieses Jahr im Keltenheim statt. Sven richtete eine Feuerzangenbowle her, die zur festen Tradition der Weihnachtsfeiern wurde.

Dies war die neue Gestalt der OPIS. Was nun folgte, waren Jahre der Aktivität, großer Erfolge aber auch einiger Katastrophen. Auch kamen noch neue Gesichter hinzu.

Große Ereignisse (I)

Nach jahrelangen Spötteleien stiegen wir im Jahr 2000 von unserem hohen Ross herab und traten auf dem Berliner Singwettstreit auf. Mit „Meine alten Stiefel“ und „Grau ist der Regen“ trafen wir bei der Jury eher auf Irritationen.

Unbeirrt bereiteten wir uns auf Ottenstein vor. Der Auftritt war köstlich und als Attila im Höhepunkt von „Hotel California (Gipsy Kings)“ seine Trompete (nicht die Nasenpfeife) zum Solo hervorholte, sperrten Jury und Publikum den Mund auf.

Auf diesem Sängerfest trat Bernard als junger Einzelsänger mit seinem Akkordeon bewaffnet auf und sang der Menge zwei seiner Lieder. Schwer beeindruckt machten sich die OPIS daran, ihn für die Gruppe zu gewinnen. Die Sache war nicht ganz leicht, hatte Bernard doch eine eigene Gruppe (die Lämmer) gegründet und arbeitete abseits davon weiterhin an seinen eigenen Liedern. Sporadische erschein er das Jahr über, doch seine Entscheidung sollte bis zum Herbst auf sich warten lassen.

Die Segelauftritte wurden immer häufiger. Wir wechselten die Fischerhemden gegen weiße Takelblusen aus, um unser Outfit etwas „feierlicher“ erscheinen zu lassen. Thorsten übernahm das Management, knüpfte Kontakte und regelte diskret den finanziellen Teil. Er und Dose stellten Visitenkarten her. In dieser Zeit regelte Dose auch unseren Internetauftritt, indem er uns auf seiner Homepage aufnahm. Es folgten Auftritte auf Geburtstagen, Firmenjubiläen, sogar Hochzeiten, zu denen wir jeweils ein angemessenes Repertoire ausarbeiteten.

Der Brand

Diese rege Aktivität wurde im Sommer von einer schrecklichen Katastrophe getrübt: Der Anbau, Singestätte der OPIS seit Anbeginn und Traum meiner Kindheit stand in Flammen! Als wir nach der Nachricht dort ankamen trug gerade ein Feuerwehrmann Attilas brennende Gitarre aus dem Haus und warf sie auf irgendeinen Haufen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich fast sämtliche unserer Gitarren, die Balalaika aus Moskau, Attilas Cello, zwei türkische Saz, die Bodhran aus Dublin, die Landsknechtstrommel, Nasenpfeife, Trompete, Klarinette, Schüttelei, Attilas Plattensammlung  und der OPI-Ordner im Anbau. Alles war von Flammen und Löschwasser bedroht. Uns blieb das Herz stehen. Attilas Habe war vernichtet, der Anbau eine schwarze Höhle. Nachdem das Feuer gelöscht war, traten die OPIS gemeinsam mit Freunden an, um in einer gemeinschaftlichen Kraftanstrengung zu retten, was zu retten war und für Attila wieder eine Heimstätte zu schaffen. Es gelang und wie durch ein Wunder waren die meisten Instrumente unversehrt geblieben.

Wir ließen uns durch den Schrecken nicht einschüchtern: Die Rabenstein, vom Landesverband in der Organisation eher Stiefmütterlich behandelt, wurde nun schleichend von den OPIS übernommen. Gleichzeitig bereiteten wir uns auf unseren Auftritt vor: Attila schrieb seine Eindrücke als neue Stimmen in unser Lied und so trugen wir ein stimmlich fast entstelltes „Die Rose im Wasser“ vor. Trotz verbrannter Balalaika war unser ukrainisches  „Palitika“ ein großer Erfolg.

Bernard trat zu dieser Rabenstein noch als Einzelsänger auf. Lange hatte er sich nicht entscheiden wollen, einige andere Gruppen hätten ihn auch gern für sich gewonnen. Doch dem Charme der OPIS kann sich langfristig niemand entziehen uns so trat er an diesem Wochenende unserer Gruppe bei. Neben seiner Kreativität, Musik und Performancegespür brachte Bernard insbesondere eine weitere musikalische Note in den Liedschatz der OPIS ein: Konstantin Wecker hat nun auch in unseren Herzen eine Heimat! (Da fällt mir ein, dass ich Bernard endlich die 30 K.-W. CDs wiedergeben muss.) Mit seinem Akkordeon war ein echtes Seglerinstrument in unseren Kreis gekommen, was Anlass für weitere Segelauftritte war.

Das Jahr klang mit einer friedlichen Weihnachtsfeier aus.

Große Ereignisse (II)

Im Januar 2001 stand wieder ein Berliner Singwettstreit an. Als Motto wählten die Veranstalter „Lieder aus dem Zupfgeigenhansel“. Die OPIS antworteten mit „Maria durch ein Dornwald ging“ im vierstimmigen Satz und einem Lied aus dem spanischen Liederbuch, „Los Zupfgogos“, das verdächtig wie Hotel California klang. Unser Mut ob dieser Kombination brachte uns den ersten Platz und stundenlang waren aus allen Ecken des Saals die Jubelrufe „Thorsten! Thorsten“ zu hören. Ich erwähne unsere Platzierung nur, weil wir als Preis ein Wochenende in der DPB-Burg im Norden Berlins gewannen. Erst im Herbst sollte diese Einladung genutzt werden. 

Unzählige Segel- und andere Auftritte folgten. Unter anderem auch ein Auftritt im Tennisclub von Svens Bruder Nils. Hier war eine beginnende sinkende Moral beiden Sängern zu spüren – die Anzahl der Auftritte wurde allmählich stark ausgereizt. Die Einnahmen investierten wir in unser erstes gruppeneigenes Instrument: Eine neue sehr klangvolle Balalaika.

Nils kam als neues Mitglied zu den OPIS. Ohne Vorbehalte zog er mit nach Ottenstein, um dort fernab von allen Bekannten abends seinen Geburtstag zu feiern. Als die ganze Halle ihm ein Geburtstagslied sang, rührte ihn das sichtlich. Vieles war für ihn Neuland, so besagen Gerüchte, er hätte in Ottenstein erstmalig in seinem Leben unter freiem Himmel geschlafen. Auf seine Weise legendär war unser Auftritt, zu dem Attila für „Palitika“ ein spezielles Trompetenintro einstudiert hatte. Mit Konstantin Weckers „Ballade vom Puff, das Freiheit heißt“ rundeten wir den Auftritt ab.

Kurz darauf kam Thorsten zu uns und somit hatten wir zwei neue Mitglieder in wenigen Monaten hinzugewonnen. Um die Doppelbesetzung Thorsten/Thorsten und Nils/Nils etwas unterscheidbarer zu machen, verpassten wir Thorsten 2. den Spitznamen „Hotte“ und später „der rote Hotte“.

Im Sommer verließ Attila Berlin, um in München sein privates und berufliches Glück zu finden. Dieser erste Verlust nach langem Wachstum der Gruppe wog schwer.

Da mit ihm auch ein weiteres Planungsglied der Rabenstein-Org. fehlte, übernahmen die OPIS in diesem Jahr die Planung für das Sängerfest komplett (mit dabei waren auch noch Jens und Matze als „die zwei Herren vom Grill“). Thorsten (Thor) wurde der direkte Ansprechpartner für Burgwart Lintow „... denn ohne dem geht nicht“.

Das gewonnene Wochenende in der Pfadfinder-Burg nutzten wir im Herbst, um unser langjähriges Bestehen mit einigen Freunden zu feiern. Gleichzeitig war die niedrige Moral der letzten Monate Anlass für einige Grundsatzklärungen, die nach den vielen Veränderungen seit 1995 nötig waren. So sprachen wir an einem Abend in Klausur unsere Wünsche aus, die dazu führten, dass wir die Anzahl der Auftritte deutlich reduzieren sollten, um uns wieder dem Liedersingen mit besserer Moral widmen zu können. Da nun niemand mehr im Anbau wohnte, bekam Thorsten einen Schlüssel, der extra für die OPIS angefertigt wurde.

Die Anschläge vom 11. September trübten die Vorbereitungen auf die Rabenstein. Letztendlich fand ein friedliches Singen außer Konkurrenz statt, zu dem die OPIS „Mnogaja ljeta“ und „Queen of Argyll“ sangen. Ich selbst kam erstmals nicht mit zur Rabenstein, denn an diesem Wochenende wurde mein Sohn geboren, was die Chancen der erste richtige OPI zu werden enorm erhöhte.

Hotte brachte nach der Rabenstein die Weihnachtslieder in den Mittelpunkt des Singens. Dies gipfelte in einem Auftritt im Altenpflegeheim der AWO in Südberlin. Die enorm rührende Szene wurde eigentlich nur dadurch unterbrochen, dass Hotte anfing, Kekse an die Heimbewohner auszuteilen, um danach festzustellen, dass es sich bei diesen fast ausschließlich um Diabetiker handelte...

Getreu unseren Vorsätzen begannen wir das Jahr 2002 mit wenigen dosierten Auftritten. Der Berliner Singwettstreit lockte diesmal mit dem Motto: „Berliner Schnauze“. Die OPIS fühlten sich angespornt und verzweifelt zugleich: Welches Lied sollten wir nur singen? Wir zogen durch die Stadt wie auf Suche nach dem ultimativen Kick und verbrachten sogar eine Nacht in der Kneipe mit dem singenden Wirt. Letztlich stellten wir uns in zünftigem Outfit mit Hosenträgern auf die Bühne und sangen „Ick hab so Heimweh nach’n Kurfüstendamm“, dass Hotte gekonnt an der Snaredrum begleitete. „Zickenschulze“ durfte als Zusatz nicht fehlen. Allerdings machte die müde Performance und Einfallslosigkeit unserer „Konkurrenz“ uns sehr traurig, war dit doch ´n wirklisch jelungnet Motto jewesen.

Als Preis erhielten wir einen Schellenring (Später nannten sie es „Das Jahr der Schellenringe“).

Es folgten Vorbereitungen für Ottenstein. Kurz vor dem Fest erhielt ich eine weitere schreckliche Nachricht: Examensprüfungen zwangen mich, dem Sängerfest fernzubleiben, nachdem ich dort seit 1991 jedes Jahr ununterbrochen auf der Bühne gestanden hatte und somit neben wenigen anderen Rekordhalter war. Die OPIS trugen „Joulik“ und „Sodom und Gomorrah“ vor. 

Der Sommer brachte erfreuliches mit: Ein großes Hochzeitsfest, auf dem die OPIS als Sänger, Tanzband und DJ fungierten.

Noch im Sommer machten wir uns daran, die damalig sehr oberflächigen Renovierarbeiten im Anbau gründlich durchzuziehen. Vier Tage und drei Nächte stellten wir alles auf den Kopf und riskierten unsere Gesundheit für die Schönheit unseres Domizils. Durch diese Tat gewannen die OPIS endgültig das Hausrecht.

Nils und Dose brachten von ihrer Irland-Fahrt, eine irische Bouzouki mit, an der ich mich seither versuche.

Die Rabenstein war ein großer Erfolg. Viele interessante Gruppen traten auf und fanden sich am Abend in einem großen Singekreis wieder, in dessen Mitte getanzt wurde. Die OPIS trugen zum Fest „Lot“ und „La isla bonita“ vor. Im Hintergrund agierte Thorsten fieberhaft und sicherte in stundenlanger Diskussion mit Lintow die Rabensteintermine für die kommenden Feste bis 2005. Auch wurde in diesem Jahr erstmals eine Aufnahme versucht, aus der eine CD entwickelt wird. Das Nachtreffen wurde von den OPIS genutzt, um die nötigen Aufgaben auch für womöglich folgende Teilnehmer der Organisation klar festzuhalten – dies auch im Hinblick auf mögliche personelle Ausfälle im nächsten Jahr.

Exodus

In den nächsten Monaten setzte ein wahrer Exodus bei den OPIS ein: Hotte zog überraschend aus Berlin weg und setzte sein Studium in Rostock fort, mich verschlug es nach Hamburg und Dose begann seine Tätigkeit als Outdoortrainer bei Wuppertal. Marco tauchte nur noch alle paar Monate auf, Nils und Philipp mussten für ihre Examina lernen.

Dies alles führte zu kräftigen Einbrüchen unserer Singetätigkeit.

Dennoch kam es kurz vor Weihnachten zu einer weiteren kreativen Blüte als die OPIS als Musiker und Nebenrollen einer Hörspielproduktion mitwirkten. Das genutzte Tonstudio behielten wir im Auge, denn noch immer währte der Wunsch, endlich eine eigene CD zu produzieren.

Die in den letzten Jahren ständig wachsende Gästezahl zu Weihnachten führte dazu, dass wir in der heiligen Nacht dieses Jahres wieder in das Keltenheim zogen, um dort auch mit einigen Wiederkehrern (Dose und mir) ein kleines, friedliches Weihnachtsfest zu feiern.

Die Treffen im Jahr 2003 begannen sehr unregelmäßig. Dennoch kam es zwischendurch zu einigen kleinen „Aktivitäten“ der verbliebenen Mannschaft. Unter anderem ein Auftritt vor einer Hochzeitsgesellschaft in einer Cocktailbar. Ich schweige mich über Details aus, doch es heißt „wir haben dem Paar einen unvergesslichen Abend beschert“...

... to be continued

 

Erfolge:

  • 2006 DPB-BdP Singewettstreit 1.Platz
  • 2006 Ottenstein ??
  • 2004 DPB-BdP Singewettstreit 1. ach nee ... 2.Platz
  • 2003 Rabenstein außer Konkurrenz
  • 2003 Ottenstein ??
  • 2002 Rabenstein 3.Platz
  • 2002 Ottenstein 8.Platz
  • 2002 DPB-BdP Singewettstreit 1.Platz
  • 2001 Ottenstein 6.Platz
  • 2001 DPB-BdP Singewettstreit 1.Platz
  • 2000 Rabenstein 1.Platz
  • 2000 Ottenstein 9.Platz
  • 2000 DPB-BdP Singewettstreit 3.Platz
  • 1999 Rabenstein  3. Platz
  • 1999 Ottenstein 7.Platz
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DISCOGRAPHIE

Wir haben unsere erste CD aufgenommen und natürlich nur unsere besten Lieder draufgepackt ;) Musik "vom Feinsten" könnt ihr per Email für 12 Euro (inkl. Versand) bei uns bestellen. Damit ihr nicht die Katze im Sack kauft könnt ihr euch hier die Lieder in Hörprobenlänge zu Gemüte führen.

 

Die Opis - vom Feinsten

  1. Zickenschulze
  2. Ulica
  3. Grau ist der Regen
  4. Maienbaum
  5. Joulik
  6. Lot
  7. Willy Taylor
  1. Ku'Damm
  2. La Isla Bonita
  3. Die Moorleiche
  4. Hotel California
  5. Stin apa
  6. Mnogaja ljeta

 

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DOWNLOADS

Hier findet ihr eine kleine Auswahl an Liedern zum Download. Dabei handelt es sich um Live-Mitschnitte von verschiedenen Singewettstreiten und Sängerfesten. Für bessere Qualität (Aufnahme- und Singetechnisch ;) kauft unsere CD. rechtsklick- "Ziel speichern unter"

Berliner Singewettstreit des BdP und DPB im Februar 2000, 2001 und 2002

Meine alten Stiefel
(1,78 MB)
Grau ist der Regen
(1,83 MB)
Hotel California
(3,84 MB)
Maria durch ein Dornwald ging
(1,71 MB)
Zickenschulzes Hochzeit
(2,66 MB)
Ick hab so Heimweh nachn Kurfürstendamm
(2,44 MB)

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GALERIE

Einige nette Bilder von uns und unseren Auftritten findet Ihr hier.

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LINKS

Diese Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wer hier nicht drinsteht ist nicht automatisch unwichtig für uns. Wenn ihr meint euer Link würde hier fehlen, dann lasst es uns einfach wissen.

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KONTAKT

Wer uns für einen Auftritt buchen möchte, unsere CD kaufen möchte, oder einfach nur eine Frage stellen will, für den stehen wir per E-Mail gerne zur Verfügung.

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Aktualisiert: 07 Februar 2008

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